Das TSG Konzept beschreibt unsere Vision und Philosophie als Verein. Es bildet den Rahmen für unsere sportliche Arbeit, unser soziales Engagement und unsere Werte als Gemeinschaft in Bonn.
Kinder- und Jugendschutzkonzept
Dieses Kinder- und Jugendschutzkonzept gilt für alle Angebote, Veranstaltungen und Räumlichkeiten der TSG BONN sowie für alle haupt- und ehrenamtlich Tätigen.
1.Grundhaltung und Zielsetzung
Die TSG BONN übernimmt Verantwortung für das Wohlergehen aller Kinder und Jugendlichen. Unser Ziel ist es, ihnen einen sicheren Ort für Sport, persönliche Entwicklung und soziale Teilhabe zu bieten. Wir treten entschieden jeder Form von Gewalt, Diskriminierung, Grenzverletzung und Missbrauch entgegen. Dieses Schutzkonzept orientiert sich an den Vorgaben des Fußball-Verbandes Mittelrhein (FVM) sowie an den gesetzlichen Grundlagen (§§ 8a, 72a SGB VIII).
2.Rechtliche Grundlagen
- Kinder- und Jugendschutzgesetz (KJSG)
- Sozialgesetzbuch VIII (§ 8a, § 72a)
- Präventionsleitlinien des Fußball-Verbandes Mittelrhein (FVM)
- Ehrenkodex des Landessportbundes NRW
3.Definition von Gewalt
Gewalt kann in unterschiedlichen Formen auftreten:
- Körperliche Gewalt: z. B. Schlagen, Festhalten
- Psychische Gewalt: z. B. Beleidigungen, Bloßstellen
- Sexualisierte Gewalt: verbale, nonverbale oder körperliche Übergriffe
- Vernachlässigung: z. B. Aufsichtspflichtverletzungen
- Digitale Gewalt: z. B. beleidigende Nachrichten, unerlaubte Foto- oder Videoaufnahmen
4.Verhaltenskodex für Trainer:innen, Betreuer:innen und Mitarbeitende
Alle im Kinder- und Jugendbereich tätigen Personen der TSG BONN verpflichten sich:
- Kinder und Jugendliche respektvoll, wertschätzend und altersgerecht zu behandeln
- körperliche Nähe nur im sportlich notwendigen und pädagogisch angemessenen Rahmen zuzulassen
- keine Einzeltrainings oder Einzelgespräche in abgeschlossenen Räumen ohne Transparenz
- keine privaten Geschenke oder besondere Bevorzugungen zu gewähren
- keine Kommunikation mit Kindern/Jugendlichen über private Social-Media-Accounts
- Vorbildfunktion in Sprache, Verhalten und Auftreten wahrzunehmen
Alle Trainer:innen und Betreuer:innen unterzeichnen den Ehrenkodex des LSB NRW.
5.Personalauswahl und Qualifizierung
Die TSG BONN stellt sicher, dass:
- alle Trainer:innen und Betreuer:innen ein erweitertes Führungszeugnis vorlegen (§ 72a SGB VIII)
- neue Mitarbeitende vor Beginn ihrer Tätigkeit über dieses Schutzkonzept informiert werden
- regelmäßige Schulungen und Sensibilisierungen zum Thema Kinder- und Jugendschutz stattfinden
6.Präventionsmaßnahmen im Vereinsalltag
- Transparente Trainingsstrukturen (z. B. offene Trainingszeiten, Anwesenheit mehrerer Betreuungspersonen)
- Klare Regeln für Umkleiden, Duschen und Fahrten
- Elterninformation und -einbindung
- Sensibilisierung der Kinder und Jugendlichen für ihre Rechte
7.Ansprechpersonen für Kinder- und Jugendschutz
Die TSG BONN benennt mindestens eine Kinder- und Jugendschutzbeauftragte Person.
- vertrauliche Ansprechperson für Kinder, Jugendliche, Eltern und Mitarbeitende
- Koordination bei Verdachtsfällen
- Dokumentation und Weiterleitung gemäß Meldeketten
Selcuk Kahveci · info@tsg-bonn.com
8.Vorgehen bei Verdachtsfällen
Bei einem Verdacht auf Kindeswohlgefährdung gilt:
- Ruhe bewahren und Beobachtungen dokumentieren
- Keine Alleingänge, keine Konfrontation mit der beschuldigten Person
- Information der Kinderschutzbeauftragten der TSG BONN
- Einschaltung externer Fachstellen (z. B. Jugendamt, FVM-Ansprechstellen)
9.Kooperation mit externen Stellen
Die TSG BONN arbeitet bei Bedarf zusammen mit:
- Fußball-Verband Mittelrhein (FVM)
- Jugendamt der Stadt Bonn
- Beratungsstellen für Kinder- und Jugendschutz
10.Veröffentlichung und Weiterentwicklung
Dieses Kinder- und Jugendschutzkonzept wird:
- allen Trainer:innen und Betreuer:innen zur Verfügung gestellt
- Eltern und Mitgliedern transparent zugänglich gemacht
- regelmäßig überprüft und bei Bedarf aktualisiert
Gewaltschutzkonzept
1.Einleitung
Die TSG BONN steht für Integration, Inklusion, Fairness und Respekt durch Sport. Besonders die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und schutzbedürftigen Personen ist ein zentraler Bestandteil unserer Vereinsarbeit. Dieses Gewaltschutzkonzept dient dazu, alle Mitglieder vor körperlicher, seelischer, sexualisierter und verbaler Gewalt zu schützen und klare Handlungsleitlinien für Prävention und Intervention bereitzustellen.
2.Ziele des Gewaltschutzkonzeptes
- Schutz aller Vereinsmitglieder vor jeder Form von Gewalt
- Sensibilisierung von Trainer:innen, Betreuer:innen, Ehrenamtlichen und Funktionsträger:innen
- Schaffung klarer Zuständigkeiten und transparenter Meldewege
- Förderung einer Kultur des Hinsehens und des respektvollen Miteinanders
- Prävention durch klare Regeln und Schulung
3.Geltungsbereich
Dieses Gewaltschutzkonzept gilt für:
- alle Mitglieder der TSG BONN
- alle Trainer:innen, Übungsleiter:innen und Betreuer:innen
- den Vorstand und alle Funktionsträger:innen
- Eltern, Erziehungsberechtigte sowie externe Dienstleister im Rahmen von Vereinsaktivitäten
Es findet Anwendung bei allen Vereinsangeboten, Trainings, Wettkämpfen, Veranstaltungen, Ausflügen und Online-Aktivitäten.
4.Formen von Gewalt
Gewalt kann in unterschiedlichen Formen auftreten, unter anderem:
- Körperliche Gewalt: z. B. Schlagen, Treten, Festhalten
- Psychische Gewalt: z. B. Beleidigungen, Drohungen, Ausgrenzung, Mobbing
- Sexualisierte Gewalt: z. B. unangemessene Berührungen, Kommentare, Grenzverletzungen
- Verbale Gewalt: z. B. diskriminierende oder herabwürdigende Sprache
- Digitale Gewalt: z. B. Cybermobbing, unangemessene Nachrichten oder Bildverbreitung
5.Grundsätze und Verhaltenskodex
Die TSG BONN verpflichtet sich zu folgenden Grundsätzen:
- Respektvoller und wertschätzender Umgang miteinander
- Wahrung persönlicher Grenzen
- Keine Toleranz gegenüber Gewalt, Diskriminierung oder Machtmissbrauch
- Transparenz im Umgang mit Nähe und Distanz
- Vorbildfunktion aller Trainer:innen und Verantwortlichen
Alle Trainer:innen und Betreuer:innen verpflichten sich zur Einhaltung eines Verhaltenskodexes und erkennen das Gewaltschutzkonzept verbindlich an.
6.Präventionsmaßnahmen
Zur Vorbeugung von Gewalt setzt die TSG BONN folgende Maßnahmen um:
- Benennung einer Ansprechperson für Gewaltschutz
- Sensibilisierung und regelmäßige Information der Trainer:innen und Betreuer:innen
- Klare Regeln für Training, Umkleiden, Fahrten und Kommunikation
- Einhaltung des Vier-Augen-Prinzips, wo immer möglich
- Förderung einer offenen Gesprächskultur mit Kindern und Jugendlichen
- Empfehlung zur Vorlage eines erweiterten Führungszeugnisses für Trainer:innen im Kinder- und Jugendbereich
7.Ansprechpersonen und Zuständigkeiten
Die TSG BONN benennt mindestens eine Gewaltschutzbeauftragte bzw. einen Gewaltschutzbeauftragten.
- Entgegennahme von Hinweisen und Beschwerden
- Erste Einschätzung von Vorfällen
- Koordination weiterer Schritte
- Zusammenarbeit mit dem Vorstand und ggf. externen Fachstellen
Kontaktdaten werden vereinsintern bekannt gemacht.
8.Meldewege und Beschwerdemanagement
- Hinweise auf Gewalt können persönlich, telefonisch oder schriftlich gemeldet werden
- Meldungen werden vertraulich behandelt
- Betroffene entscheiden selbst, wie weit sie gehen möchten
- Bei akuter Gefahr wird unverzüglich gehandelt
- Niemand darf wegen einer Meldung benachteiligt werden.
9.Vorgehen bei Verdachtsfällen und Vorfällen
Bei Verdacht auf Gewalt gilt:
- Ruhe bewahren und Situation ernst nehmen
- Gespräch mit der betroffenen Person führen (ohne Druck)
- Dokumentation des Vorfalls
- Information der Ansprechperson für Gewaltschutz
- Gemeinsame Entscheidung über weitere Schritte
10.Schutz der Betroffenen
- Wohl der betroffenen Person hat oberste Priorität
- Schutz vor weiterer Gefährdung
- Wahrung der Privatsphäre
- Unterstützung durch Vertrauenspersonen
11.Sanktionen
Bei Verstößen gegen dieses Gewaltschutzkonzept können folgende Maßnahmen ergriffen werden:
- Ermahnung oder Gespräch
- Temporärer Ausschluss von Vereinsangeboten
- Entzug von Funktionen oder Trainer:innen-Tätigkeiten
- Vereinsausschluss
Der Vorstand entscheidet über Maßnahmen unter Berücksichtigung der Satzung.
12.Evaluation und Weiterentwicklung
Das Gewaltschutzkonzept wird regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst. Rückmeldungen von Mitgliedern, Trainer:innen und Eltern werden dabei berücksichtigt.
13.Inkrafttreten
Dieses Gewaltschutzkonzept tritt mit Beschluss des Vorstands der TSG BONN in Kraft und ist für alle Vereinsmitglieder verbindlich.
TSG BONN – Der Vorstand
Umwelt- und Klimaschutzkonzept
Unsere Verantwortung
Als Sportverein tragen wir nicht nur Verantwortung für unsere Mitglieder, sondern auch für unsere Umwelt. Die TSG BONN setzt sich aktiv für Umwelt- und Klimaschutz ein und integriert nachhaltiges Handeln in den Vereinsalltag. Unser Ziel ist es, Ressourcen zu schonen, Umweltbewusstsein zu fördern und insbesondere Kinder und Jugendliche für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur zu sensibilisieren.
1.Nachhaltigkeit im Trainings- und Spielbetrieb
- Bewusster Umgang mit Strom, Wasser und Heizenergie in Sporthallen und Vereinsräumen
- Reduzierung unnötiger Beleuchtung und technischer Geräte
- Gemeinsame Nutzung von Trainingsmaterialien zur Vermeidung von Überkonsum
2.Müllvermeidung und Recycling
- Verzicht auf Einwegprodukte bei Vereinsveranstaltungen
- Nutzung von Mehrwegflaschen und -bechern
- Klare Mülltrennung bei Training, Spielen und Events
- Sensibilisierung der Mitglieder für saubere Sportstätten und Außenanlagen
3.Umweltfreundliche Mobilität
- Förderung von Fahrgemeinschaften zu Trainings und Auswärtsspielen
- Motivation zur Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln oder Fahrrädern, wenn möglich
- Kurze Wege und gute Planung zur Reduzierung unnötiger Fahrten
4.Nachhaltige Vereinsorganisation
- Bevorzugte Nutzung digitaler Kommunikation (z. B. WhatsApp, E-Mail, Website) statt Papier
- Umweltfreundlicher Druck nur bei notwendigem Material
- Nachhaltige Auswahl von Vereinskleidung und Ausrüstung, soweit möglich
5.Umweltbildung & Vorbildfunktion
- Vermittlung von Umwelt- und Klimaschutzwerten besonders an Kinder und Jugendliche
- Integration von Themen wie Respekt gegenüber Natur und Mitmenschen in den Trainingsalltag
- Trainer*innen und Verantwortliche übernehmen eine aktive Vorbildrolle
6.Engagement über den Sport hinaus
- Teilnahme an lokalen Umweltaktionen (z. B. Müllsammelaktionen, Aktionstage)
- Zusammenarbeit mit kommunalen Stellen und Partnern
- Offene Haltung für neue Ideen und Weiterentwicklung unseres Umweltkonzepts
Unser Selbstverständnis
Umwelt- und Klimaschutz sind für die TSG BONN keine einmalige Maßnahme, sondern ein fortlaufender Prozess. Wir überprüfen unser Handeln regelmäßig und entwickeln unsere Konzepte gemeinsam mit unseren Mitgliedern weiter – für einen nachhaltigen Sport und eine lebenswerte Zukunft.